Samstag, 1. Februar 2014

Prolokratie: Demokratisch in die Pleite

Das Problem ist, dass trotz ihrer erkennbaren Unfähigkeit, einfachste Zusammenhänge zu begreifen und daraus einen vernünftigen Schluss zu ziehen, Jessica berechtigt ist, und in gewisser Weise auch die Pflicht dazu hat, im demokratischen Prozess im Wege von Wahlen wichtige Entscheidungen über die Zukunft ihrer Heimat zu treffen. Entscheidungen, die in vielen Fällen derart kompliziert sind, dass Jessica nicht einmal dann eine Chance hätte, eine leidlich wissensbasierte Entscheidung zu treffen, wenn sie auch nur annähernd verstünde, worum es geht. Wäre Jessica ein beklagenswerter Einzelfall oder auch nur Teil einer bedauernswerten, aber für den demokratischen Prozess letztlich wenig relevanten Minderheit, so würde das zwar auf ein Problem des Bildungssystems hindeuten, nicht aber auf eines der Demokratie insgesamt. Leider gibt es viele Indizien, die zeigen, dass es verdammt viele Jessicas und Kevins gibt. Sie verkörpern also nicht ein kleine Minderheit, sondern gehören zu einer relevanten, wenn nicht gar ausschlaggebenden Gruppe von Wählern. Der Verdacht liegt nahe, dass Typen wie Jessica und Kevin in der westlichen Demokratie des 21. Jahrhunderts der Souverän sind.

Mit der Frage im Titel zum ersten Kapitel trifft Christian Ortner den Nagel auf den Kopf: "Warum braucht man einen Führerschein zum Autofahren, aber nicht, um wählen zu dürfen?" Als deklarierter "Linker" war mir am Anfang doch sehr unwohl, als ich dieses Buch in die Hand bekommen habe. Doch nach einigen Seiten wurde mir bewusst, dass der Autor leider richtig liegt mit seinen provokanten Aussagen.

Was will man mit einem Souverän, der nicht das geringste Interesse am politische Diskurs hat aber lautschreiend immer mehr vom Staat verlangt? Was will man von volljährigen Wählern, die nicht einmal die einfachsten Prinzipien der Politik verstehen aber durch ihre Stimmabgabe bei Wahlen entscheiden wohin es geht? Ortner schildert eindrucksvoll das Dilemma politischer Parteien, welche sich von Jessica und Kevin erpressen lassen und der ökonomischen Rationalität - auf Kosten kommender Generationen und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit.

Dieses Buch ist eines der Besten, die ich zum Thema Demokratie, Gesellschaft und Verblödung der Massen je gelesen habe. Wäre es nicht so wahr und erschreckend - könnte man richtig lachen. Dass Ortner keine realistischen Lösungen für das Dilemma der Diktatur der dummen Menschen liefert tut nichts zur Sache, das muss er als deklarierter Neoliberaler auch nicht.

Die Kernaussage aus diesem Buch für mich lautet: "Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Verblödung der Mehrheit ein bestimmtes Ausmaß nicht überschreitet, sonst kippt sie in die Herrschaft der Verblödeten." Für die Masse der WählerInnen klingt das hart, für den Autor führt an dieser unbequemen Wahrheit aber kein Weg vorbei.

Donnerstag, 26. September 2013

Tesla Probefahrt

Heute hatte ich Gelegenheit bei einer Probefahrt mit dem seit kurzem auch in Europa erhältlichen Tesla Model S mitzufahren. Ein Freund von mir hatte im Internet von der Möglichkeit einer Probefahrt gelesen und sich kurzerhand angemeldet. Und da man zu einer Probefahrt auch noch einen Gast mitnehmen darf kam ich zu der Gelegenheit.

Trotz knapp fünf Metern Außenlänge und inklusive Rückspiegel fast 2,20 Meter Breite wirkt das Auto elegant, kompakt und sehr sportlich. Dabei ist es, dem Platz sparenden Elektroantrieb sei Dank, sehr alltagstauglich. Unter der vorderen Haube gibt es einen Kofferraum, und unter der weit öffnenden Schrägheckklappe einen zweiten.

Billig ist das Tesla-Model S nicht, in der empfehlenswerten Vollausstattung kann man mit einem Preis von rund 90.000 Euro rechnen.  Man erhält dafür die Variante mit besonders hoher Reichweite, bis zu 500 Kilometer schafft das Model S mit dem erweiterten Akkupack. Nun, so lange durften wir leider nicht fahren, eine Runde um den Ring ging sich aber aus und obwohl der Tesla im Stadtgebiet natürlich nicht seine Kraft ausspielen konnte waren wir doch sehr von der enormen Beschleunigung (laut Datenblatt 4,4 Sekunden auf 100 km/h) begeistert.

Deren eigentliches Know-how ist nach Angaben des Verkäufers übrigens die Batteriesteuerung. Tesla greift für den Lithium-Ionen-Speicher auf gewöhnliche Zellen zurück, wie man sie in ähnlicher Form in Notebooks oder Smartphones findet. Mehrere Tausend davon sind im Wagenboden verbaut. Um den Besitzern wirklich jede Angst vor Verschleiß und Abnutzung zu nehmen, gewährt Tesla acht Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Sie gilt sogar, wenn der Kunde nicht regelmäßig bei den Inspektionsterminen auftaucht.

Bei einer prognostizierten Verdoppelung der Akkukapazität alle 5 Jahre und gleichzeitiger Halbierung der Preise für die Akkuzellen (derzeit machen sie fast 50% des Preises aus) kann man schon absehen wann Elektroautos auch für Normalverbraucher attraktiv werden. Bereits in 5-10 Jahren wird es wahrscheinlich performante und gleichzeitig normalpreisige Elektroautos geben, da bin ich ganz sicher.

Bedenkt man nun, dass das Tesla Model S erst der Anfang ist, sich also von diesem Punkt aus alle problematischen Parameter wie Gewicht, Preis und Infrastruktur zum Besseren entwickeln werden, dann sollten sich alle anderen Autohersteller schon heute Sorgen machen. So ein Auto entwickelt man nicht von einem Monat zum anderen, Tesla hat hier einen enormen technologischen Vorsprung.

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen einige Bilder zu machen die man hier in einem Album auf Flickr bewundern kann.

Freitag, 26. April 2013

Meine ersten Erfahrungen mit Philps HUE

Jetzt kann man also man per App die Beleuchtung im Haus steuern, Farbe und Farbtemperatur jeder Lampe regeln und Lichtstimmungen erzeugen. Das ist was für mich habe ich mir gedacht und mir kurzerhand das (endlich wieder lieferbare) Philips HUE System mit einer vierten Lampe extra zugelegt.

Die Installation des ganzen Systems ist irgendwie "Apple" like, also wirklich sehr einfach und komfortabel. Zuerst raus mit den alten Glühlampen, rein mit den Philips-Leuchten. Ich habe jetzt einmal zwei Lampen über dem Esstisch, eine für die gesamte Wohnzimmerbeleuchtung und eine hinter dem Fernseher platziert. Die Lampen sich natürlich schwerer als normale LED Lampen, schließlich enthalten sie auch die eingebaute ZigBee WLAN Technologie zur Fernsteuerung. Sie passen in jede Fassung vom E27, also die große Fassung.

Danach musste ich nur noch die mitgelieferte Smartbridge, also das Steuergerät der Lampen, per Netzwerkkabel an den Router angehängt werden. Das war es auch schon, um das System zum Laufen zu bringen. Es sind weder Netzwerkeinstellungen vorzunehmen noch sonstige Kabel zu verlegen. Die HUE-Lampen konfigurieren und vernetzen sich praktisch selbst. An der Smartbridge gibt es einen Knopf, den man drücken muss, um ein iOS-Gerät damit zu verbinden. Und dann beginnt der eigenliche Spaß. Download der HUE-App auf iPhone und iPad und Konfiguration der Lampen in Gruppen oder individuell. Man kann sich wirklich austoben in Farbe und Helligkeit der Lampen.

Und noch etwas wichtiges, wenn man die Lampen einfach ausschaltet und wieder einschaltet leuchten sie in schönem neutralen Weiß. Das ist der sogenannte "Ehefraumodus" - d.h. im schlimmsten Fall können alle Lampen damit einfach als normale Glühbirnen verwendet werden bis man sie mittels der App wieder in den gewünschten Modus schaltet.

Philips HUE kann noch viel mehr: Zeitgesteuertes Ein- und Ausschalten jeder einzelnen Lampe, Fernsteuerung via App auch von unterwegs u.v.m. Und durch die verwendete SmartLink Technologie kann man das ganze HUE System auch mit SmartLink Zwischensteckern zum Ein- und Ausschalten von Elektrogeräten verwenden oder auch die Effektlampen Philips Living Colors (ab Generation 2) verwenden. Auch auch um die günstigeren Living Whites Energiesparlampen lässt sich das HUE System erweitern.

Und auch als Glühbirnen taugen die modernen HUE LED Lampen mittlerweile absolut, sowohl was die Farbtemperatur als auch die Helligkeit betrifft. Ganz generell werde ich das HUE System nicht so sehr als bunten Effektmacher sondern zur Programmierung von fein abgestimmten Weißtönen verwenden. Beispielsweise kältere Weißtöne wenn man sich konzentrieren will oder gemütliches Weiß zum chillen oder fernsehen.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden und werde das HUE System im Lauf der Zeit sicher auf das gesamte Haus erweitern.

Mittwoch, 3. April 2013

Mailbox - die neue, einfache Mailverwaltung am iPhone

"Mailbox zero" - das ist die Devise welche sich die Entwickler der gleichnamigen App zum Motto gemacht haben. Angeblich 100 Millionen Dollar hat Dropbox für diese App von ausgegeben, nunmehr ist dieses Unternehmen und nicht mehr der ursprüngliche Entwickler Orchestra in deren Besitz.

Vor allem einen übersichtlicheren und benutzerfreundlichen Umgang mit der täglichen Mailflut verspricht die App. Dies hat man einerseits durch eine Chat-ähnliche Darstellung des E-Mail Verlaufs geschafft. Andererseits verwendet Mailbox verstärkt das Touch-Display des iPhone, E-Mails werden durch den Wechsel von Wischintensität und -richtung in verschiedene Ordner geschoben werden. So kann man beispielsweise festlegen, ob eine Nachricht später am Tag, nächste Woche oder zu einem anderen Zeitpunkt erneut "erscheinen" soll. Dadurch erreicht man sehr leicht ein aufgeräumtes Postfach.

Momentan lässt sich die kostenlose iPhone-App nur mit einem Gmail-Account verknüpfen. Außerdem müssen sich Interessenten wegen der großen Nachfrage bis zur Freischaltung ein paar Tage gedulden, bei mir hat es rund eine Woche gedauert. Aber das Warten hat sich definitiv ausgezahlt, ich empfehle jedem iPhone Nutzer die App unbedingt auszuprobieren.

Freitag, 18. Mai 2012

Jetzt also auch Pinterest

Pinterest ist also auch bei mir angekommen, und es ist ein spannendes Onlineservice. Die Entwickler von Cold Brew Labs haben Pinterest auf die vordersten Ränge im Bereich Social Media katapultiert: nach Verweildauer liegt Pinterest in manchen Ländern nur noch hinter Tumblr, der großen Konkurrenz wenn es um das Inspirieren von Millionen geht. Worum geht es aber eigentlich bei Pinterest? Es ist ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer Bilder-Kollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), liken oder kommentieren. Mehr Erklärung macht keinen Sinn, einfach einen Account anlegen und ausprobieren, mir gefällt es :-)

Ich bin unter folgenden Adresse zu finden: http://pinterest.com/michaelmrak/

Montag, 9. April 2012

Aus SOPA wird CISPA

Anfang des Jahres gab es in den USA große Proteste gegen das geplante Anti-Piraterie-Gesetz SOPA (Stop Online Piracy Act). Große Seiten wie Wikipedia beteiligten sich am Widerstand und färbten ihre Seiten schwarz. Doch einige Kongressmitglieder in den USA geben nicht auf. Mit CISPA (Cyber Intelligence Sharing and Protection Act) gibt es einen neuen Gesetzesentwurf, der noch restriktiver gegen Cyber-Kriminalität vorgehen soll. Das Ziel des Gesetzesentwurfs ist die Bekämpfung von Online-Kriminalität. Mit dabei sind selbstverständlich so vage Formulierungen, die zu Maßnahmen wie eine verstärkte Echtzeit-Onlineüberwachung und natürlich wieder Netzsperren führen können. Mit Hilfe des Gesetzes könnten die Behörden Firmen wie Google, Facebook, Twitter und AT&T unter Druck setzen, Kommunikationsdaten ihrer Nutzer weiterzugeben. Es reicht der Verdacht auf illegale Machenschaften.

Samstag, 7. April 2012

Das Google Art Project

Wann war ich eigentlich das letzte Mal in einem Museum? Es ist ja immer gleich. Ich sehe ein Plakat für eine Ausstellung, die ich unbedingt anschauen will. Dann steht beispielsweise "Ausstellung läuft bis September". Und dann ist es Oktober und ich ärgere mich, dass ich es wieder einmal verschwitzt habe. Jetzt gibt es aber eine mögliche Alternative: Das Google Art Project. Google stellt mehr also 30.000 Bilder online zur Verfügung. Und man kann sie ohne Wartezeit und Eintrittsgeld im Web bewundern.


Das Google Art Project hat nun auch Kunst aus österreichischen Museen in seiner Sammlung. Vergangene Woche wurde die österreichische Beteiligung an dem Projekt im Wiener Kunsthistorischen Museum (KHM) präsentiert. Neben dem KHM, das mit 150 Objekten an dem Projekt teilnimmt, stellen auch Albertina und das Leopold Museum stellen Teile ihrer Sammlungen zur Verfügung. Ich finde das interessant, wenn auch die Bildschirmauflösung und Farbtiefe eines normalen und nicht justierten Monitors sicher oftmals einen ziemlichen Qualitätsverlust beim Kunstgenuss bedeutet. Aber vielleicht motiviert mich das Google Art Project ja dann doch wieder öfter in ein wirkliches Museum zu gehen.

Samstag, 24. März 2012

Österreich wird am 1. April zum Überwachungs- und Polizeistaat

Kein Scherz, leider trifft die Titelzeile völlig zu. Am 1. April 2012 tritt in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Trotz vieler Kritik wurde die Umsetzung der EU-Richtlinie "2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Daten" in das österreichische Gesetz bereits im Frühling 2011 vom Nationalrat abgesegnet. Jedes Telefonat und SMS wird ab 1. April mitprotokolliert und sechs Monate lang gespeichert - als würde der Staat genau Buch darüber führen, wer einen Brief an welche Person schickt. Was genau müssen alle Serviceprovider ab 1. April speichern:
  • SIM-Karte: Standort (dauerhaft)
  • Telefonat: IMSI & IMEI der Geräte, Zeitpunkt, Dauer, Standort
  • SMS: Sender, Empfänger und Zeitpunkt, Standort
  • E-Mail: E-Mail Adressen und IP von Sender & Empfänger, Zeitpunkt
  • Mobile Internetverbindung: IP, Einwahlzeitpunkt & Dauer, Standort
  • Festnetz Internetverbindung: IP, Einwahlzeitpunkt & Dauer
Diese unverhältismäßigen Überwachungsmaßnahmen wurden ursprünglich mit Terrorismusbekämpfung argumentiert. Jetzt steht dieses Werkzeug den Polizeibehörden ohne jegliche richterliche Kontrolle auch schon bei Verdacht auf schwere Straftaten zur Verfügung. Denn wenn die Polizei behauptet, dass Gefahr für Leib und Leben besteht, darf sie auch ohne richterliche Anordnung auf alle diese Daten zugreifen.

In einigen Europäischen Ländern gab es in letzer Minute noch einen Umdenkprozess. Unter anderem in Deutschland wurde die Vorratsdatenspeicherung bereits als verfassungswidrig erklärt und tritt derweilen nicht in Kraft. Es gibt also noch Hoffnung … hoffentlich auch in Österreich.

Weitere Infos gibt es hier, gegen die Vorratsdatenspeicherung unterschreiben kann man hier.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Streik im Internet

Wenn man heute die Seite der englischsprachigen Wikipedia öffnet sieht man dieses Bild. Die Macher der Enzyklopädie protestieren damit gegen das geplante US-Gesetz SOPA , welches zum Urheberrechtsschutz auch auch Netzsperren bzw. DNS-Blockaden vorsieht. Damit würde eine Zensur-Infrastruktur geschaffen, die auch für beliebige andere Zwecke einsetzbar wäre. Auch einige andere Onlinedienste schlossen sich der Aktion an. Google platzierte unter seinem Suchfenster den Link zu einer Onlinepetition gegen das Gesetz. Zwar wurde im US-Repräsentantenhaus die umstrittene Gesetzesvorlage vorerst auf Eis gelegt, vom Tische ist das Thema aber nicht. Und Während das US-Repräsentantenhaus über SOPA verhandelt hatte, verfolgt der Senat mit dem „Protect IP Act“ (PIPA) eine ähnliche Initiative, die ebenfalls Internetsperren für ausländische Webseiten mit urheberrechtlich geschützten Inhalten zum Schutz amerikanischer Rechteinhaber vorsieht. Allerdings rudert der Gesetzesinitiator, der demokratische Senator Patrick Leahy, mittlerweile zurück. Nach Gesprächen mit Technikern und Bürgerrechtlern sollen zumindest DNS-Sperren aus dem Gesetz gestrichen werden.

Sonntag, 15. Januar 2012

Das geplante Anti-Piraterie-Gesetz SOPA

Der vor allem von der Film- und Musik-Industrie unterstützte SOPA hat das Ziel, dass die US-Justiz ermächtigen wird, Webserver, die gegen Urheberrechte verstoßen, unzugänglich zu machen und sowie von allen Finanzierungsmitteln abzuschneiden. Internet-Provider sollten damit gezwungen werden können, Eingriffe im Domain Name System (DNS) des Internet durchzuführen, durch die betroffene Webseiten nicht mehr aufrufbar werden.

Der Widerstand gegen SOPA hat sich in den letzten Wochen deutlich verstärkt, so hatten sich auch manche große Unternehmen bzw. deren Repräsentaten offen gegen SOPA zu Wort gemeldet. Bei Google, Amazon und Co. soll man sogar über ein zeitweiliges Abschalten der eigenen Services als Protest gegen die Gesetzesinitiative angedacht haben. Nun bekommt die öffentliche Kritik weitere Unterstützung - und zwar diesmal direkt von der Administration von US-Präsident Barack Obama.

Der Eingriff in das Domain Name System (DNS), um einzelne Seite auszufiltern stellt eine eine echte Gefahr für die Cybersicherheit ohne einen wirklich effektiven Schutz gegen Piraterie zu bieten. Der "Stop Online Piracy Act" wäre eine reine Placebomaßnahme, ohne Cyberkriminalität und Softwarediebstahl zu verhindern. Folgendes (englischsprachiges) Video erklärt sehr gut die Sinnlosigkeit von SOPA: